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Pressemitteilung zur Resolution "Impulse der Basis für die Weiterentwicklung der Gymnasien"

Gemeinsame Pressemitteilung von:

AK Gymnasium des Gesamtelternbeirates (GEB) Karlsruhe und Direktorenvereinigung der Karlsruher Gymnasien

Eine qualitative Abwertung des Abiturs in Baden-Württemberg ist nicht hinnehmbar!

Karlsruhe, 12.11.2012
Eltern, Schulleiter, Lehrkräfte, Studierende und weitere bildungspolitisch interessierte Bürger aus Karlsruhe stellen im Rahmen des Workshops „Impulse der Basis für die Weiter-entwicklung der Gymnasien“ gemeinsam fest:

Wir brauchen den spezifischen Bildungsplan für das Gymnasium!

Das Abitur in Baden Württemberg ist das Zeugnis für die allgemeine Hochschulreife. Es soll den uneingeschränkten Zugang zu allen Hochschulen Deutschlands ermöglichen,  nicht nur dazu berechtigen, sondern die allgemeine Studierfähigkeit gewährleisten. Das ist die Stärke des deutschen Bildungssystems – das Abitur als Beleg für die allgemeine Hochschulreife -  und dies gilt es als Standard zu erhalten. „Sogenannte Self-Assessment Center, bei denen Interessenten per Online-Test ihre Studieneignung überprüfen können oder Orientierungs-jahre vor Studienbeginn, wie sie der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Horst Hippler fordert, sind keine Alternativen.“ Dies sagte Dr. Luzian Weisel, Sprecher des AK Gymnasium.

Der Bildungsplan, der 2015/2016 auch das Gymnasium als Schulform neu bestimmen wird, muss von einer schulartenspezifisch ausgewogen besetzter Kommission erarbeitet werden. Die Basispläne müssen von Beginn an transparent sein, um Diskussionen und rechtzeitige Verbesserungsvorschläge für die Arbeit der Bildungsplankommissionen zu ermöglichen. Ziel muss die Beibehaltung des Erwerbs der allgemeinen Hochschulreife sein, welche die Hochschulberechtigung und die Hochschulbefähigung erlaubt.

Die Kompetenzentwicklung der Schüler ist unerlässlich für eine bessere Studierfähigkeit!

„Die Studierfähigkeit der Schüler der Gymnasien soll durch stärkere fachliche Qualifizierung verbessert werden. Erweiterungsangebote (sog. „+2“-Stunden-Modelle), die möglichst stundenbilanzneutral angeboten werden und eine Aufwertung der 4-stündigen Oberstufenkurse bedeuten, sind hervorragend geeignet, die Intensivierung und Vertiefung im Lernen zu ermöglichen“, ergänzte Karin Ebert, Sprecherin des AK Gymnasium.

G8 oder G9, das geht nur mit klaren verbindlichen und verlässlichen Rahmenbedingungen!

G8 oder G9 sollen nach Willen der individuellen Schulgemeinschaft – bedarfsgerecht –  umgesetzt werden. 80 Prozent der Eltern, insbesondere aus den Grundschulen, wünschen G9! „Der heterogenen Schülerschaft und den auch in Zukunft hohen Übergangsquoten auf das Gymnasium muss hinsichtlich des Klassenteilers, der altersgerechten Stoffvermittlung und mehr Übungszeiten Rechnung getragen werden“, resümierte Hugo Oettinger, Sprecher der Direktorenvereinigung Karlsruher Gymnasien.

Zum zweiten Workshop "Impulse der Basis für die Weiterentwicklung der Gymnasien" trafen sich am Nachmittag des 5.10.2012 in der Mensa des Otto-Hahn-Gymnasiums Elternbei-räte, Direktoren, Lehrer Karlsruher Gymnasien sowie Studierende und weitere an der Zu-kunft dieser Schulart in Baden-Württemberg interessierte Bürger. Sie formulierten diese zentralen Forderungen, die Frau Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer überreicht werden.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, wird den im Bildungsgeschehen beteiligten Bürgern in Karlsruhe aber auch darüber hinaus die Gelegenheit gegeben, sich per Online-Voting zu ihnen zu äußern.

Weitere Informationen zur Resolution und zum AK Gymnasium des GEB Karlsruhe finden Sie im Internet unter
http://www.geb-karlsruhe.de/gymnasium

Kontaktadresse:
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Dr. Luzian Weisel und Karin Ebert
(kollegiale Sprecher des AK Gymnasium im GEB Karlsruhe)

Pressemitteilung als PDF:

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